Identifiziere zunächst jedes Kabel im angeschlossenen Zustand. Beschrifte bei mehreren ähnlichen Leitungen beide Enden. Eine Bezeichnung wie Kameraverbindung oder Archivlaufwerk ist hilfreicher als eine Farbe, deren Bedeutung du später vergisst. Unterscheide Strom- und Datenanforderungen: Ein passender Stecker beweist nicht, dass das Kabel die benötigte Übertragung oder Ladeaufgabe unterstützt.
Entferne unbenutzte Leitungen und prüfe die übrigen auf beschädigte Isolierung, verbogene Stecker oder unzuverlässige Verbindungen. Ersetze verdächtige Teile, statt sie in einer Kabelhülle zu verstecken. Halte bei Netzteilen die vom Hersteller verlangte Belüftung und Abstände ein. Heiße Adapter gehören nicht nur der Ordnung wegen in eine geschlossene Schachtel.
Gib häufig bewegten Geräten einen freien Kabelweg. Ein Kartenleser sollte eine stabile Ablage erreichen. Eine angeschlossene Kamera braucht genügend Spiel für ihre geplante Bewegung, aber keine Schlaufe auf dem Boden. Nutze geeignete Zugentlastungen, sofern vorgesehen. Belaste weder den Kameraanschluss noch das Kabel durch einen scharfen Knick. Halte den Verlauf von Stuhlrollen und Laufwegen fern.
Nach Aufgabe statt Aussehen bündeln
Trenne täglich benötigte Verbindungen von gelegentlichem Zubehör. Ein lösbarer Kabelbinder fasst zusammengehörige Leitungen zusammen, ohne Änderungen unnötig zu erschweren. Ziehe Bündel nicht so eng, dass die Isolierung eingedrückt wird. Die Stecker sollten einzeln erkennbar und lösbar bleiben, besonders bei Laufwerken, die vor dem Trennen ausgeworfen werden müssen.
Verwendest du einen Hub, prüfe unterstützte Funktionen, Strombedarf und gemeinsam genutzte Bandbreite anhand der angeschlossenen Geräte. Teste eine größere Fotoübertragung mit der gewöhnlichen Ausstattung. Eine aufgeräumte Lösung, bei der ein Laufwerk ständig die Verbindung verliert, ist noch nicht fertig. Halte zum Eingrenzen von Fehlern eine direkte Verbindung bereit. So kannst du Kabel, Hub und Gerät getrennt prüfen.
Fotografiere den funktionierenden Aufbau und notiere kurz, welcher Anschluss welchem Gerät dient. Bewege dann den Stuhl, öffne eine Schublade und richte den Monitor wie üblich aus. Nichts sollte hängen bleiben oder ziehen. Lagere Ersatzkabel getrennt und mit Angabe ihres Zwecks. Entferne überholte Leitungen vom aktiven Arbeitsplatz. Die Ordnung soll einen Verbindungsfehler leichter auffindbar machen und ihn nicht bloß hinter dem Bildschirm verstecken.


